Mittwoch, 28. Januar 2009

Relax

Dieses Wochenende war Strand, Sonne, Sonnenbrand, und Party angesagt. Die Reise ging nach Montañita, ein winzig kleiner Ort, der als Surferoase bekannt ist. Der Tourismus boomt, ueberall gibt es huebsche Hostels mit Balkonen aus Bambus, wo bunte Haengematten zum Chillen einladen. Die Daecher sind mit getrockneten Palmenblaettern gepolstert. Es ist bunt, gemuetlich und es herrscht eine wunderbare Urlaubsatmosphaere.

Kleine Stände säumen die Straßen, wo braungebrannte Menschen Armbaender, Ketten und Ohrringe anbieten. Es gibt eine Fülle von Milchshake-Ständen, wo du frische Säfte und Shakes vor deinen Augen zubereitet bekommst. Abends verwandeln diese sich dann in Cocktailbars, in dem sie einfach ihr Sortiment um Alkohol ergänzen, ein paar Plastikstühle rausstellen und dicke Lautsprecher auf die Straße karren. Mit anderen Worten: Die Party kann losgehen.

Ein ziemlich relaxtes Leben, was die dort führen. Man trifft nicht viele Europäer. Ist eher ein Insidertreff Südamerikas.

Es war wunderbar erholsam. Bis jetzt hab ichs noch nicht verkündet, aber ich steh hier jeden Morgen um 6 Uhr auf. Deshalb war das verdienter Luxus. Mein Unikurs beginnt um 7 Uhr. Ich frage mich jeden Morgen erneut, wie ich das hinbekomme. Ich hatte leider Pech mit der Kurswahl, und nicht viel Auswahl, deshalb musste ich in den sauren Apfel beißen. Dauert aber nicht mehr lange. Das Semester ist in 2 Wochen vorbei und dann geht's auf Entdeckungstour.

Diese Woche hatte ich meine ersten Zwischenklausuren. In Geschichte musste ich Fragen beantworten, wie: "Starb Napoleon auf St. Helena?" Kreuze an Ja/Nein. Oder "Gehörten die ersten 13 Kolonien Nordamerikas vor ihrer Unabhängigkeit zu England oder Frankreich?"Es scheint normal zu sein, dass während des Examens ständig Fragen gestellt werden, und der Kurs den Prof überzeugt, doch die Lösung an die Tafel zu schreiben.

Oder aber, die Hälfte des Kurses entscheidet sich das Examen an einem anderen Tag zu schreiben. So dass die treuen Gesellen, die am ursprünglich festgesetzten Termin schreiben, dieses während des Unterrichts machen müssen (dazu dürft ihr mich zählen). Natürlich wird in jedem Kurs lautstark diskutiert, ihr könnt euch vorstellen, wieviel Konzentration man dann hat. Aber ich bin ganz locker, und erwarte die Ergebnisse mit frohem Gemüt.

Entdeckungen der Woche in der Zusammenfassung:

  • Freundschaftswerbung à la O2: Wer einen Kumpel überzeugt, an dieser Uni hier zu studieren, bekommt einen 1 Creditpoint gutgeschrieben. Man beachte: Ein normaler Unikurs zählt 3 Creditpoints. Ich brauch also bloß 3 Freunde finden und schwups bin ich auf dem Papier ein bisschen schlauer. So lernt sichs leicht.

  • Es gibt keine Bushaltestellen. Wenn du Bus fahren willst, springst du einfach auf die Straße, winkst und steigst in ein antikes, dieselbetriebenes Blechungetüm ein. Es rattert, es quietscht und Passanten sind hier generell unterlegen. Herrlich.
  • Die Jungs haben in Hugh Jackman-Manier gepost. Zum Verwechseln ähnlich, was? Wer sich den Film Australia angetan hat, weiß, was ich meine...

2 Kommentare:

Sofie hat gesagt…

Hi Annika,
Sommer, Sonne, Strand und Meer! Das hört sich ja wirklich nach Erholung an! Die zwei Wochen Uni gehen bestimmt schnell vorbei und dann freuen wir uns auf neue Entdeckerbilder!
Fühl Dich gedrückt.

annika hat gesagt…

Ich drücke zurück!
Danke für die schönen letzten Tage in SG, ihr wart ein Teil davon!!